1. Abschluss des Reisevertrages
Mit der Anmeldung bietet der Kunde Regenbogen-Reisen den Abschluss eines Reisevertrages entsprechend der Leistungsbeschreibung von Regenbogen-Reisen an. Die Anmeldung kann schriftlich- auch per Fax oder E-Mail – mündlich oder fernmündlich  vorgenommen werden.  Sie erfolgt durch den Anmelder (dies können z.B. Einzelpersonen oder der Gruppenleiter sein) auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat. Der Vertrag kommt durch Annahme von Regenbogen-Reisen zustande, dieser bedarf keiner bestimmten Form.

2. Anzahlung und Bezahlung bei Einzelbuchungen
Bei Einzelbuchungen (bis inkl. 10 Personen): Mit der Reisebestätigung und der damit gekoppelten Rechnung ist ein Anzahlungsbetrag von 50,-Euro bei einem Reisepreis von bis zu 1000,-Euro – ansonsten 100,-Euro - an Regenbogen-Reisen zu leisten, soweit nichts Anderes schriftlich vereinbart wurde. Die Restzahlung ist ohne weitere Aufforderung bis spätestens 3 Wochen vor Reisebeginn vorzunehmen.

3. Stornierung und Rücktritt einzelner Reiseteilnehmer
Soweit  nicht schriftlich (per Brief, Fax, E-Mail, Prospekt) dem Anmelder oder Reisenden von Regenbogen-Reisen etwas Anderes mitgeteilt wurde, gelten für einzelne Stornierungen pauschal:

Bei Bus- oder Zugreisen
- Bis 6 Wochen vor Reiseantritt entstehen 00,-Euro Stornogebühr
- 42 bis 29 Tage vor Reiseantritt30,-Euro Stornogebühr
- 28. bis 10 Tage vor Reiseantritt50,-Euro Stornogebühr
- 10 Tage bis zum Tage vor Reiseantritt 14.00 Uhr100,-Euro Storno. bei Reisen mit
   einem Reisepreis von bis zu 1000,-Euro, 150,- Euro Storno bei allen übrigen
   Reisen

Bei Flugreisen
Bei Flugreservierungen entstehen Stornierungsgebühren nach den Bedingungen der jeweils gebuchten Fluggesellschaft  + die Stornierungsgebühren für die Unterbringung und andere Leistungen, nach den Bedingungen wie sie bei Bus-und Zugreisen genannt sind.
 
Bei Staffelpreisen
Werden bei einer Gruppenbuchung Staffelpreise genannte, z.B. für 30 - 35 - oder 40 Personen, so entstehen nach Bekanntgabe des anzuwendenden Reisepreises, für die zu diesem Zeitpunkt genannte Anzahl der angemeldeten Personen, ggfs. zusätzliche Stornogebühren für anfallende Umlagekosten für z. B. die Busfahrt und Führungen, wenn durch die Stornierung die genannte Mindestteilnehmerzahl für den genannten Reisepreis unterschritten wird.

Bei späterem Reiserücktritt oder Reiseabbruch fällt zunächst der volle Reisepreis an, Regenbogen-Reisen verpflichtet sich jedoch,  zu prüfen, für welche stornierten Leistungen Regenbogen-Reisen nicht zahlen muss und diese Ersparnisse an den Kunden weiter zu geben.

Bei Stornierungen von weniger als 3 Tagen vor Reiseantritt, sollte dies auf jeden Fall vorab telefonisch geschehen.

Aufgrund der außerordentlich günstigen Stornobedingungen von Regenbogen-Reisen ist der  Abschluss einer Reiserücktrittskosten- Versicherung  unserer Meinung nach nicht  unbedingt nötig.
Beispiel: Aufgrund des Selbstkostenbeitrages von 20% bei der Reiserücktrittskosten-Versicherung zahlen Sie i.d.R. bei „üblichen“ Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Reiserücktritt 2 Tage vor Abreise 200,-Euro, bei einem Reisepreis von 1000,-Euro,( bei einem Reisepreis von 1500,- Euro sogar 300,-Euro), bei uns oft nur 190,-Euro.

Darüber hinaus hat der Kunde die Möglichkeit,  Regenbogen-Reisen nachzuweisen, dass der Schaden entweder gar nicht oder in noch geringerer Höhe als die Stornopauschale entstanden ist.
 
4. Anzahlung, Bezahlung und Stornierung bei Gruppen
Bei einigen Reisen entstehen Anzahlungskosten für die ganze Gruppe, da z. B. die Häuser in Rom je nach Gruppengröße 1000,-Euro oder mehr Anzahlung pro Gruppe verlangen. Diese werden bei Stornierung der ganzen Gruppe (bzw. bei sehr großen Gruppen bei einer Stornierung von mehr als 30 Personen) ab einem bestimmten Termin nicht mehr zurückgezahlt.
 Wird ein Flug gebucht, der vom Tag der Buchung an komplett bezahlt werden muss und für den bei einer Stornierung nichts erstattet wird, werden die Reiseteilnehmer gebeten mit Ihrer Anmeldung die Kosten dieses Fluges als Anzahlungsbetrag zu leisten.

Wenn noch nicht sicher ist, ob die Gruppe zu Stande kommt:
Der Anmelder ist verpflichtet, Regenbogen-Reisen über den realen Buchungsstand zu informieren. Regenbogen-Reisen ist verpflichtet, den Anmelder im Vorfeld darüber zu informieren, bis wann die Gruppe noch kostenfrei storniert werden kann. Somit kann der Anmelder ggfs. noch kostenfrei die ganze Gruppe stornieren. Tut er es nicht, muss er die Anzahlungskosten tragen, wenn die Gruppe nicht zustande kommt.

Werden bei einer Gruppe nur einige Plätze storniert,
(z.B. wird von 45 Reiseteilnehmern auf 35 reduziert) wird die geleistete Anzahlung für die Unterbringung auf die Restzahlung der übrigen Reiseteilnehmer voll angerechnet, somit entstehen keine Stornierungskosten bei Reduzierung bis 6 Wochen vor Abreise.
Eine Ausnahme bilden gebuchte Flüge. Hierbei kann es möglich sein, je nach gebuchter Fluggesellschaft, dass vom Tag der Buchung an 100% Stornogebühren für die Flüge entstehen. Die Stornobedingungen der Fluggesellschaften werden bei den Gruppenbuchungen jeweils gesondert schriftlich angegeben.

Wird eine komplette bestehende Gruppe storniert
(bzw. bei großen Gruppen mehr als 30 Personen) müssen die Stornokosten der Leistungsträger (z. B. Hotels) zunächst von Regenbogen beglichen werden. Regenbogen-Reisen stellt diese Kosten sowie eine eigene Bearbeitungsgebühr von maximal 30,-Euro/Person dem Anmelder in Rechnung, die dieser begleichen muss.

Stornieren einzelne Personen einer Gruppe gelten die Stornierungsbedingungen unter Punkt: Stornierung und Rücktritt einzelner Reiseteilnehmer

Im Einzelfall, z. B. weil manche Hotels andere Bedingungen haben, gelten andere Anzahlungs- und Stornobedingungen. Wenn dies der Fall ist, teilt Regenbogen-Reisen dies dem Kunden schriftlich (auch per Fax od. E-Mail) mit.

5. Leistungen
Die Leistungen erfolgen gemäß den bei den einzelnen Reisen genannten Leistungsbeschreibungen, grundsätzlich - sofern nicht anders angegeben - als Bahnfahrten 2. Klasse, Flug in der Touristenklasse, Busfahrten in Bussen mit Ruhesesseln, Bordküche und WC, Übernachtungen in Zweibettzimmern mit Dusche und WC.

Im Programmtext angegebene Fluggesellschaften, Hotels, Reisezeiten und der Reiseverlauf können sich in wenigen Ausnahmefällen ändern bzw. in anderer Reihenfolge ablaufen, ohne dass dies den Teilnehmer zu Regressforderungen berechtigt. Die in den Programmen genannten Flugzeiten sind nicht verbindlich und können sich infolge Flugplanänderungen verschieben.

Die im Prospekt genannten Angaben sind ansonsten für Regenbogen-Reisen bindend. Die Berichtigung von Druck- und Rechenfehlern in Prospekten von Regenbogen-Reisen bleibt vorbehalten.

6. Leistungs- und Preisänderungen
Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluß notwendig werden, sind gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.

Regenbogen-Reisen behält sich vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Visa-, oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse, in dem Umfang zu ändern, wie sich deren Erhöhung pro Person bzw. pro Sitzplatz auf den Reisepreis auswirkt, sofern zwischen dem Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen.

Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises oder einer Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat Regenbogen-Reisen den Reisenden unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5% oder im Falle einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten. Stattdessen hat er auch das Recht an einer  gleichwertigen Ersatzreise teilzunehmen.

Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Veranstalters über die Preiserhöhung bzw. Änderung der Reiseleistung diesem gegenüber geltend zu machen.

7. Insolvenzversicherungsschein, Reiseunterlagen
 Der Insolvenzschein (Reisepreissicherungsschein im Sinne von § 651 k Abs. 3 BGB), der den direkten Anspruch des Reiseteilnehmers gegen die TOURVERS im Falle der Zahlungsunfähigkeit oder des Konkurses des Reiseveranstalters verbrieft, wird dem Gruppenleiter zugesandt. Die Reiseunterlagen werden dem Kunden in der Regel 14 Tage vor Reisebeginn zugesandt oder ausgehändigt. In begründeten Ausnahmefällen kann die Aushändigung der Reiseunterlagen oder Teilunterlagen auch kurzfristiger erfolgen.

8. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter
 Regenbogen-Reisen kann in folgenden Fällen vom Reisevertrag vor Antritt der Reise zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Vertrag kündigen:

a) Ohne Einhaltung einer Frist
Wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Veranstalters oder der Reiseleitung nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt Regenbogen-Reisen, so behält sie den Anspruch auf den Reisepreis; sie muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die sie aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der ihr von den Leistungsträgern gut gebrachten Erträge.

b) Bis 4 Wochen vor Reiseantritt
Bei Nichterreichen der ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl. In jedem Fall ist der Veranstalter verpflichtet den Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Der Kunde erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück.

c) Bei höherer Gewalt
Wird die Reise bei Vertragsabschluss infolge nicht vorhersehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, wie z. B durch Krieg, Streik oder Vorfällen, die in den Auswirkungen dem vorgenannten Beispiel gleichkommen, so kann Regenbogen-Reisen vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. Der Kunde kann ebenfalls vom Vertrag zurücktreten, wenn ihm von einer offiziell zu einer entsprechenden Aussage berufenen Behörde oder sonstigen staatlichen Institutionen hierzu eine Bestätigung vorliegt. Ergeben sich die genannten Umstände nach Antritt der Reise, so kann Regenbogen-Reisen für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.

Sofern der Reisevertrag eine Beförderung beinhaltet, wird der Kunde, wenn möglich, zurückbefördert. Die durch die notwendigen Maßnahmen entstehenden Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.

9. Haftung des Veranstalters
Regenbogen-Reisen haftet für:

1. Die gewissenhafte Reisevorbereitung.

2. Die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger.

3. Die Richtigkeit der Beschreibung aller in der Ausschreibung oder dem Prospekt angegebenen Reiseleistungen, sofern nicht gem. Ziff. 3 vor Vertragsabschluss eine Änderung der Prospektangaben erklärt wurde.

4. Die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Orts- und Landesüblichkeit. Regenbogen-Reisen haftet für ein Verschulden der mit der Leistungserbringung beauftragten Person, wobei für die Beurteilung eines etwaigen Verschuldens dieser Personenkreise die am Ort geltenden Vorschriften maßgebend sind.

10. Gewährleistung

10.1. Abhilfe
Wird die Reise nicht vertragsmäßig erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Veranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Der Veranstalter ist berechtigt in der Weise Abhilfe zu schaffen, dass dem Reisenden eine höherwertige, aber auch gleichwertige Ersatzleistung gestellt wird. Der Teilnehmer hat jedoch das Recht, die Ersatzleistung ggf. abzulehnen, wenn ihm diese aus einem wichtigen, objektiv erkennbaren Grund nicht zumutbar ist.

10.2. Minderung des Reisepreises
Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung der Reise kann der Reisende eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises verlangen (Minderung). Die Minderung tritt nicht ein, soweit der Reisende es schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.

10.3 Kündigung des Vertrages
 Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt, und leistet der Veranstalter innerhalb der gesetzten Frist keine Abhilfe, so kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag - in seinem eigenem Interesse und aus Beweissicherungsgründen zweckmäßig durch schriftliche Erklärung - kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, dem Veranstalter erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom Veranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. Er schuldet dem Veranstalter den auf in Anspruch genommenen Leistungen entfallenen Teil des Reisepreises, sofern diese Leistungen für ihn von Interesse waren.
 
10.4 Schadensersatz
Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat.
 
11. Beschränkung der Haftung

11.1
Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,

1. soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder

2. soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

11.2 Für Schadenersatzansprüche des Kunden gegen den Veranstalter aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder großer Fahrlässigkeit beruht, haftet der Veranstalter bei Personenschäden bis 75.000,- Euro je Kunde und Reise. Die Haftungsbeschränkung für Sachschäden beträgt je Kunde und Reise 4.100,-Euro. Liegt der Reisepreis über 1.300,-Euro ist die Haftung auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. In diesem Zusammenhang wird der Abschluss einer Reiseunfall- und Reisegepäckversicherung empfohlen.

11.3 Der Veranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z. B. Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen usw.) und die in der Reiseausschreibung ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet werden.

11.4 Ein Schadensersatzanspruch gegenüber Regenbogen-Reisen ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen( z. B. Luftverkehrsgesetze, Warschauer Abkommen mit Haager Protokoll, Abkommen von Guadalajara oder Montrealer Abkommen) oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die  von einem  Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadenersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.

12. Mitwirkungspflicht
Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten.

Der Reisende ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich der Reiseleitung zur Kenntnis zu geben. Diese ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Unterlässt der Reisende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.

13. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung
 Ansprüche wegen nicht vertragsmäßiger Erbringung der Reise hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem Veranstalter schriftlich geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche geltend machen, wenn  er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert ist. Vertragliche Ansprüche des Reisenden verjähren nach den §§651 c bis 651 f BGB in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Hat der Kunde solche Ansprüche geltend gemacht, ist die Verjährung bis zu dem Tage gehemmt, an dem Regenbogen-Reisen schriftlich zurückweist. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren.
 
14. Pass-, Visa- und Gesundheitsbestimmungen
Bei allen Reisen ist ein nach Reiseablauf mindestens noch 6 Monate gültiger Personal- oder Reisepass mitzunehmen. Regenbogen-Reisen steht dafür ein, deutsche Staatsangehörige über Bestimmungen von Pass-, Visa-, und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuellen Änderungen vor Reiseantritt zu unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft.

Regenbogen-Reisen haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Reisende Regenbogen-Reisen mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, sie hat die Verzögerung zu vertreten. Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation des Veranstalters bedingt sind.

15. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des ganzen Reisevertrages zur Folge. Die Abtretung von Ansprüchen - gleich welcher Art - gegen den Veranstalter an Dritte oder andere Teilnehmer ist ausgeschlossen, ebenso die Geltendmachung von Ansprüchen des Teilnehmers durch Dritte in eigenem Namen.

16. Gerichtsstand
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Ort des Firmensitzes von Regenbogen-Reisen, Münster. Für Klagen von Regenbogen-Reisen gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klage nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgebend.
                                                                                    Stand der AGB: 19.Feb. 2009
 
Regenbogen Reisen  - Stephanie Greiwe
Schöppingenweg 79
48149 Münster
Telefon:0251/ 86 61 09
Telefax:0251/ 86 99 44
E-Mail: info@regenbogen-reisen.de
 
Eingetragen beim Amtsgericht Münster : HRA  4584
Münster, 22. August 1995

Hinweis für alle, die besonders die Zahlungs- und  Stornierungsbedingungen interessieren: Lesen Sie bitte die Punkte 2. bis 4. - Gruppenleiter bitte auch noch Punkt 1.

Allgemeine Hinweise und Reisebedingungen von
Regenbogen-Reisen -  Stephanie Greiwe